Alkoholgehalt im Wein – wie viel ist wo drin?

Alkoholgehalt im Wein – wie viel ist wo drin?

Der Alkoholgehalt im Wein spielt eine wesentliche Rolle. Der Alkohol beeinflusst unseren Verstand, aber auch den Wein an sich. Er ist nicht nur ein wichtiger Träger der Aromen, sondern mildert auch die Säure im Wein und intensiviert den Geschmack. Die natürliche Obergrenze des Traubengärungsprozesses liegt bei ca. 15 Volumenprozenten.

Die Unterschiede bei den Weinen

Bei jeder Art von Wein ist der Alkoholgehalt unterschiedlich. Das liegt zum einen an Dingen wie dem Klima im jeweiligen Anbaugebiet, der Rebsorte und der Herstellungsweise. Vor allem ist aber der in Trauben enthaltene Zucker ausschlaggebend, denn aus dem entsteht der Alkohol im Gärungsprozess. Je länger die Gärungszeit, desto mehr Alkohol entsteht. Weil für Weißweine und Roséweine eine andere Methode zur Herstellung erforderlich ist, gären sie kürzer als Rotweine. Daher ist der Alkoholgehalt bei einem Rotwein meistens höher als bei Weiß- und Roséweinen. Der Zuckergehalt der Trauben kann aber durch eine längere Reifezeit steigen, also hängt der Alkoholgehalt auch davon ab. Die Reifezeit unterscheidet sich aufgrund der verschiedenen Temperaturen in den Weinanbaugebieten.

Lieblich, halbtrocken, trocken

Allgemein lässt sich sagen, dass liebliche Weine am wenigsten und trockene Weine am meisten Alkohol enthalten. Bei trockenen Weinen fängt der Alkoholgehalt bei etwa 11% an, bei lieblichen hingegen ist das schon die Obergrenze. Der Alkoholgehalt bei halbtrockenen Weinen liegt irgendwo dazwischen.

 

 

 

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